Ein Dolomitverarbeiter in der Türkei rief uns Anfang letzten Jahres an. Er lieferte Pulver an einen Flachglashersteller. Sein Dolomit sah an der Oberfläche gut aus – weiß, gleichmäßig, etwa 54 % CaO und 40 % MgO. Aber alle paar Wochen lehnte die Glasfabrik eine LKW-Ladung ab. Das Problem? Graue Streifen im fertigen Glas.
Er führte es auf sein Futtermaterial zurück. Der Steinbruch hatte Taschen aus Sandstein und eisenbeflecktem Dolomit. Diese Verunreinigungen sahen beim Zerkleinern fast genauso aus wie guter Dolomit. Doch im Glasofen erzeugten sie dunkle Schleier oder dünne graue Linien. Seinem Kunden war die Geologie egal. Sie haben einfach zwei Monate lang aufgehört, bei ihm einzukaufen.
Er versuchte es mit der Handsortierung am Brecher. Dafür mussten acht Männer eingestellt werden, die über einem langsamen Förderband standen und die etwas dunkleren Steine aussuchten. Sie haben vielleicht die Hälfte der schlechten Stücke gefangen. Die andere Hälfte ging durch und landete in seiner Mühle. Er gab 4.000 Dollar pro Monat für diese Leitung aus und erhielt trotzdem Beschwerden.
Da hat er uns gefunden. Wir betreiben eine kleine Fabrik in Hefei, die optische Sortierer für Industriemineralien herstellt. Dolomit haben wir schon einmal gemacht, aber jede Lagerstätte ist anders. Er schickte uns hundert Kilo seines zerkleinerten Materials – 10 bis 30 Millimeter, gemischt mit vielleicht 5 % Rabatt-Farbstücken.
Unsere Testmaschine ist lediglich ein Standard-600-Sorter mit Band und Luftdüsen. Der erste Durchgang war enttäuschend. Der gute Dolomit und die eisenbefleckten Stücke waren farblich zu ähnlich. Unsere Kamera vermischte sie ständig. Am Ende haben wir einen Infrarotsensor hinzugefügt – etwas, das wir zuvor bei Quarz verwendet hatten. Das IR nimmt die Eisenoxidsignatur besser auf als sichtbares Licht.
Nachdem wir zwei Tage lang die Schwellenwerte angepasst hatten, erhielten wir die gewünschten Zahlen: Die Maschine entfernte 93 % der verschmutzten Stücke, während sie nur 2 % des guten Dolomits verlor. Der Kunde flog nach Hefei, schaute sich den Test an und bestellte sofort eine Maschine.
Er leitet es nun seit neun Monaten. Seine Ausschussrate aus der Glasfabrik sank auf fast Null. Und er reduzierte sein Handsortierteam von acht auf zwei Männer – nur um die Maschine zu beschicken und den Ausschuss zu prüfen.
Wenn Sie Dolomit mit ähnlichen Problemen haben – cremefarbene Partikel, Eisenflecken oder Quarzbrocken, die zu blass aussehen – können Sie uns eine Probe schicken. Für den Test berechnen wir keine Gebühr. Sie bezahlen lediglich den Versand. Wir lassen es durch unseren Sortierer laufen und senden Ihnen ein Video. Kein Verkaufsargument. Nur die Ergebnisse.
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